Zur Stadtmauer gehörten ursprünglich vier, seit 1595-96 fünf Tore und die Werrchenpforte, von denen das Erfurter Tor das einzige vollständig erhaltene ist. Seine jetzige Gestalt nahm der dreigeschossige Bau (Mauerhöhe 13,75 m) mit welscher Haube und Resten eines Erkers an der Südseite überwiegend im 16./17. Jahrhundert an.
| 1368 | Erwähnung eines "mitliln tores", bei dem es sich um einen Vorgängerbau des Erfurter oder Wenigensömmerschen Tores gehandelt haben kann |
| 14. / 15. Jh. | Errichtung des Tores (nach chronikalischer Überlieferung 1395) mit gotischem Torbogen, der mit zahlreichen Steinmetzzeichen versehen ist |
| 1504 | bisher älteste schriftliche Erwähnung des Tores |
| 1584 | Anbau eines Torwärterhauses, das 1913 abgerissen wird, danach Nutzung des Grundstücks als Straße |
| 1993 | Beginn der Sanierungsarbeiten am Tor sowie Bebauung der Straße mit einem Funktionsneubau |
| 1999 | September, Einweihung des neuen Funktionsbaues, der für Festlichkeiten geeignet ist; das Tor beherbergt heute zeitweise Ausstellungen |
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